Salalah – vom Geschmack der Sonne Arabiens und dem Duft des omanischen Himmels

Heiß, trocken und auch staubig, so präsentiert sich die Savanne wenn keine Khareef-Zeit vorherrscht.

Spürst Du die sinnlichen Vibrationen, die allein der Name auf Deiner Zunge hinterlässt? Salalah – Wohlklänge, die Offenbarung und Versprechen zugleich sind. In ihnen liegen orientalische Sehnsüchte, die Deinen Reiseträumen neue Dimensionen verleihen. Ob endlos lange Traumstrände mit puderzuckerweißen Sandkörnern, smaragdgrüne Lagunen, treuherzig dreinblickende Kamele oder der kostbarste Weihrauch der Welt: Salalah übertrifft alle Vorstellungen eines Märchens aus 1001 Nacht. Je nachdem, in welcher Reisezeit Du Salalah besuchst, präsentiert sich die Stadt in einem anderen Gewand. Während die Wintermonate von Trockenperioden geprägt sind, wechselt das urbane Chamäleon in den Sommermonaten seine Farbe. Einflüsse des Monsuns Khareef verwandeln die dürre Savannen-Szenerie in grün-blühende Knospen, die sich im Tanz der Nebelmoleküle emporstrecken. Optimale klimatische Bedingungen, um den Weihrauchsegen unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes gedeihen zu lassen. Entdecke an Orten wie dem antiken Weihrauchhafen Salalahs, wie der Duft des edlen Räucherwerks die Poren des Himmels öffnete, um seinen Triumphzug durch die Welt anzutreten.

Hotspot Salalah – Urlaubstraum im karibischen Südwesten des Sultanats

Salalah ist die Großstadt des Sultanats Oman, die dem Äquator am nächsten kommt. Im Südwesten des Landes beheimatet, ist sie omanische Reisedestination No. 1 und Hauptstadt der Provinz Dhofar. Die Perle an der omanischen Südküste wird von den Wellen des Arabischen Meeres geneckt und ist ein populäres Ziel für einen Badeurlaub im Oman. Aufgrund ihrer Entfernung wirken Salalah und die Landeshauptstadt Muscat wie Gegenpole. Über 1.000 km Fahrstrecke und mehr als 11 Stunden Fahrzeit rechtfertigen einen Inlandsflug, der sich zwischen den beiden Flughäfen des Omans als äußerst sinnvoll erweist.

Top-Highlights Salalahs – unvergessliche Eindrücke auf Lebenszeit

Wenn Du (noch) nicht vorhast, in den Oman auszuwandern und nicht weißt, ob Du die heilige Erde ein zweites Mal betreten wirst, solltest Du die zur Verfügung stehende Zeit gut nutzen. Damit Du Hals über Kopf ohne langwierige Recherche in die Schönheit Salalahs eintauchen kannst, hangele Dich einfach an Empfehlungen entlang. Obwohl die Küstenstadt weit mehr zu bieten hat als in den gängigen Reisejournalen empfohlen, kristallisieren sich vier Top-Ziele heraus, die als absolute Must-sees einer Reise ins märchenhafte Salalah gelten. Genieße einmalige Momente aus 1001 Nacht!

Sultan Qaboos Moschee

Das prächtige Gotteshaus erinnert bereits von Weitem mit seiner alabasterartigen Fassade an Biskuit-Träume und Torten-Fondant. Einziger Unterschied: Die märchenhaften Dekore und Minarette sind nicht aus Marzipan, sondern aus Stein und Stuck in vollendeter architektonischer Kunst. Sich sanft im Wind wiegende grüne Palmenblätter rahmen das sakrale Bauwerk und sorgen für reizvolle Kontraste, wenn die Moschee Position für Dein Erinnerungsfoto einnimmt.

Die Sultan Qaboos Moschee in Salalah hat eine große Schwester: das gleichnamige Gotteshaus in Muscat. Die Moschee in Salalah ist jedoch weitaus weniger überlaufen. Das liegt zum einen daran, dass sich Besucherströme gut verteilen, zum anderen an den kurzen Öffnungszeiten. Nicht-Muslime haben täglich (außer freitags aufgrund der Freitagsgebete) am Morgen etwa zwei Stunden Zeit, die Schönheit des Bauwerkes aufzusaugen. Edle Kronleuchter und kostbare Teppiche fangen die andächtige Stille der Gebetshalle ein und bewahren den geheimnisvollen Zauber des Orients.

Die Moschee wurde im Juli 2009 eingeweiht. Mit einer Kapazität von 3.200 Gläubigen ist sie die größte in der Provinz Dhofar. Auf sagenhaften 4 Hektar erstrecken sich die heiligen Mauern inmitten gepflegter Gartenanlagen an einer der Hauptverkehrsadern Salalahs. Obwohl die Sultan Qaboos Moschee mitten im Zentrum angesiedelt ist, strahlt sie eine himmlische Ruhe aus. Ausreichend Möglichkeiten, Dein Auto in unmittelbarer Umgebung abstellen zu können, nehmen Dir eventuelle Parkplatzsorgen.

Bevor Du Gewölbegänge, Gebetshalle und die rituell vor dem Gebet genutzten Waschräume („Ablution“) zu Gesicht bekommst, musst Du die strengen Zutrittskontrollen bewältigen. Gleich welchen Geschlechts sind sämtliche Hautpartien außer Füße und Hände ab den Knöcheln bedeckt zu halten. Kopfhaare und Hals sind von Frauen zusätzlich mit einem Tuch zu verschleiern. Da die Schuhe vor dem Zutritt in die Gebetshalle ausgezogen werden müssen, ist es ratsam, Sandalen und Socken zu tragen. So musst Du nicht barfuß laufen, wo viele andere vor Dir schon entlang schlappten. Übrigens: Meide als Nicht-Muslime die hellgrünen Teppichlaufbahnen. Für Dich als Tourist ist das dunkle Textil vorbehalten.

Al Baleed Archaeological Park

Wenn Du pure omanische Historie erleben möchtest, sollte der Al Baleed Archaeological Park ganz oben auf Deiner Bucket List stehen. Die alte Stadt, deren Geschichte bis ins Jahr 2000 v. Chr. zurückreicht und in deren Ruinen jeder Stein seine eigene Geschichte erzählt, galt schon zu Zeiten Marco Polos im Jahr 1285 als boomendes Handelszentrum. Sie beherbergte einen der bedeutendsten Häfen im Indischen Ozean und galt im Sultanat Oman als äußerst wohlhabend. Mit seinem traumhaften Blick aufs Meer war Al Baleed für die Omanis wirtschaftlich und ideell das Tor zur Welt. Neben Weihrauch und Gold waren auch Pferde ein wichtiges Handelsgut Al Baleeds.

In unmittelbarer Nähe zum Al Husn Palast und Al Hafa Fort Market kannst Du die antiken Ruinen besichtigen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Der Park ist üblicherweise von 8 bis 20 Uhr zu einer kleinen Eintrittsgebühr pro Fahrzeug zugänglich. Das Fahrzeug ist übrigens ein Golfwagen, der Dich durch das gewaltige Areal trägt. Stapfe bei einem Stopp durch das staubige Gelände der Überreste der Al Baleed Moschee mit ihren 144 Säulen aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. Im Licht des Sonnenuntergangs wird der Oman hier seinen gesamten mystischen Zauber entfalten.

Al Hafa Fort Market

Hinter dem recht unspektakulären Namen verbirgt sich die spektakulärste Sehenswürdigkeit des Omans überhaupt: der einzige Weihrauchsouk weltweit. Wenn Dir die Duftschwaden nicht bereits den Weg weisen, folge einfach dem Ruf des Meeres. In Strandnähe präsentiert sich im Stadtteil Al Hafa eine faszinierende Welt der Aromen, die in der Welt ihresgleichen sucht. Lasse Dich von dem freundlichen Lächeln der Omanis anstecken, wenn Dir neben dem echten Weihrauch Myrrhe, Sandelholz und das Adlerholzbaum-Räucherwerk Oud feilgeboten werden. Das Lächeln wird hier übrigens zumeist über Augenpaare kommuniziert, da die Weihrauchhändlerinnen traditionell tief verschleiert sind.

Präpariere Dich auf dem Al Hafa Fort Market schon einmal für Deinen Wüstentrip mit einer Kopfbedeckung. Kunstvoll angebrachte Troddeln sind landestypisch und schmücken Dein Haupt auf konservative Weise. Als Mann kommst Du hier in den Besitz einer typischen Kumma. Dabei handelt es sich um runde Kappen, die reich bestickt sind. Viele Produkte werden in echter Handarbeit hergestellt. Wenn Dein Bart mal wieder einen Feinschliff nötig hätte, kannst Du Dir im Weihrauchsouk ein besonderes Erlebnis gönnen. In den geschickten Händen echter Barbiere erlebst Du omanisches Face-Treatment pur. Authentischer geht es nicht! Der Al Hafa Fort Market hat von 9 bis 23 Uhr geöffnet und taucht den Shoppingbummel am Abend in die mystisch tiefblaue Tinte omanischer Nächte.

Fazayah Beach, Mughsail Beach & Taqa Beach

Die Strände Salalahs sind für das Idyll am Arabischen Meer so etwas wie der „Zauberer der Smaragdenstadt“. Nirgendwo sonst bilden die weißen, sich kräuselnden Schaumkronen der Meeresbrandung einen aufregenderen Kontrast zum tiefen Smaragdgrün des strandnahen Flachwassers. Wenn Du einmal in Deinem Leben dieses Paradies mit Haut und Haaren erleben möchtest, wirst Du in Salalah einige der schönsten Traumstrände der Welt vorfinden. Schlüpfe aus Deinen Sandalen, hänge Dich in den Meereswind und folge den schwindenden Spuren, die Deine nackten Fußsohlen in der feuchtsandigen Brandung Salalahs schönster Strände hinterlassen.

Der Fazayah Beach ist nach einer leicht holprigen Fahrt mit dem Geländewagen gen Südwesten eine entlegene, aber umso malerische Perle. Felsformationen durchbrechen das Bilderbuch-Idyll und kreieren einsame Badebuchten. Mit etwas Glück hast Du ab und an ein paar Zuschauer bei der Hitzeflucht ins Meer. Gemächlich durch den Sand trottende Kamele schaffen eine filmische Karawanen-Szenerie im Echtzeit-Modus.

Etwas nordöstlicher und wieder Salalah-nah gelegener wird Dir ein weiteres orientalisch-karibisches Schatzkästchen auf dem Silbertablett präsentiert. Am Mughsail Beach beeindrucken Blow Holes, die je nach Wellengang geysirartig Wasserfontänen ausspucken. Eine erfrischende Abwechslung in der glühenden Hitze des Landes.

Der östlich von Salalah gelegene Sehnsuchtsstrand Taqa Beach bietet mit dem Aussichtsspot Taqa Pluto eine fantastische Möglichkeit, spektakuläre Strandpanoramen auf Deine Kamera zu bannen.

„Perlenfischen“ rund um Salalah – traumhafte Attraktionen nur einen Steinwurf entfernt

Zig Zag Road: Wenn Du am Mughsail Beach ein Fontänenbad nimmst, gönne Dir anschließend einen Ritt auf der Zig Zag Road. Sie windet sich serpentinenartig den kargen Berg hinauf und bietet Haltebuchten, von denen aus Du spektakuläre Aufnahmen vom in der Sonne glitzernden Meer und den bereits zurückgelegten Zacken machen kannst.

Mirbat: Du suchst Abgeschiedenheit und hast Lust auf einen Tauchgang? In Mirbat kannst Du eine einzigartige Unterwasserwelt erkunden, im Mirbat Castle aber auch in beeindruckender omanischer Geschichte versinken. Das Fort ist die letzte umkämpfte Bastion weltweit. Ein Besuch des Grabes des Heiligen Bin Ali im Mausoleum bringt innere Einkehr.

Anti Gravity Point: Unweit Mirbats kannst Du Deinem Spieltrieb freien Lauf lassen. Der Magnetische Hügel pfeift auf die Schwerkraft und lässt Dein Fahrzeug wie von Geisterhand im Leerlauf den Hügel hinauf rollen. Das Ganze auch noch im sportlichen Tempo von 40 bis 60 km/h. Den ominösen Ort des Geschehens weist Dir das beulige Straßenschild „Location of Gravity“.

Taqah Castle: 300 Jahre alt und ein Zeitzeugnis des Lebens vom ehemaligen Wali. Der einstige Gouverneur des Sultans lebte fürstlich und mit der eigens errichteten Wohn-Festung äußerst sicherheitsorientiert. Besichtige die privaten Gemächer und mache Dir ein Bild davon, wie sich das alltägliche Leben damals, nach Geschlechtern getrennt, abspielte.

Jabal Qara: Der Berg ist das Herzstück der Qaraberge und scharrt um sich zahlreiche Weihrauchbäume. Naturpools werden von Quellwasser gespeist und bilden einen soften Kontrast zum harten Gestein der umliegenden Felshöhlen. Wenn Dir das Wandern in der Hitze zu anstrengend ist, findest Du hier einsame Orte für ein schattiges Picknick.

Itin Cave: Gigantische Stalaktiten zieren das Gewölbe der Halbhöhle. Von hier oben aus liegt Dir Salalah zu Füßen. Damit die diesige Dunstglocke der Urbanisation auf Deiner Kameralinse nicht für Unruhe sorgt, empfiehlt es sich, den View Point früh am Morgen oder zum Sonnenuntergang anzusteuern. In einem jemenitischen Grilllokal findest Du sicher sogar noch den passenden Sundowner.

Wadi Darbat: Im östlichen Teil der Qaraberge stürzen die Kaskaden des Flusses in den wasserreichen Zeiten des Khareef-Monsuns mehr als 170 m in die Tiefe. Esel, Ziegen und Dromedare, um deren Maul sich ein unentwegtes Grinsen abzuzeichnen scheint, schlurfen gemächlich durch das Flusstal auf der Suche nach dürren Halmen. Abgeschiedenheit pur!

Jabal Samhan & Tawi Attir: Wenn Du wissen willst, wie es sich anfühlt, auf Wolken zu tanzen, ist das Hochgebirge Jabal Samhan Dein himmlischer Dancefloor. Affenbrotbäume säumen den Weg bis Du im Bergdorf Tawi Attir auf eine trichterförmige Einsturzdoline stößt. Das karstige Gelände, gespeist von Wadis, ist eine wunderbare Wanderdestination. Lasse Deine Seele auf watteweichen Wolkenbänken Platz nehmen und genieße ein atemberaubendes Gebirgspanorama.

Teiq Sinkhole: Mit 250 m ist die canyonartige Doline von Teiq eine der größten ihrer Art. Bei Deiner Wanderung dorthin kommst Du in dem unfruchtbaren Gelände dennoch an Lebewesen vorbei. Kakteen grüßen Dich mit ausgestreckten Dornen und mit etwas Glück schenkt Dir die Desert Rose während der Wüstenblüte ihr schönstes Lächeln.

Ayn Tabrook: Interessant wird es, wenn Du Dir einen Eindruck vom Bewässerungssystem der Omanis („Faladsch“) verschaffen möchtest. In Ayn Tabrook bekommst Du einen detaillierten Eindruck, wenn Dein Auge die zahlreichen Quellen und Kanäle erblickt. Ein weiteres Highlight, welches die UNESCO in ihre schützenswerte Weltkulturerbe-Sammlung aufgenommen hat.

Nabi Ayub Mausoleum: Prophet Hiob, den Du eventuell aus dem Alten Testament kennst, fand hier inmitten des Gebirges seine letzte Ruhestätte. Selten – hier aber erlaubt – ist, dass Du als Nicht-Muslime das Mausoleum betreten und das Grab sogar fotografieren darfst. Für Muslime ist dieser Ort eine Art Pilgerstätte. Eine Mini-Moschee, umgeben von Oleander, Akazien und Mangobäumen vervollständigt das morbide Ensemble des Jenseits.

Rub al-Khali: Einmal im Leben den Sternenhimmel über den unendlichen Weiten der Wüste betrachten? Das faszinierende Firmament der Sandwüste Rub al-Khali wird Dich in Deiner Erinnerung ein Leben lang begleiten. Verbringe beim Camping eine Nacht in der trockenen Wildnis und schaue zu, wie der Mond seine Leuchtkraft im Spiel des Flugsandes zwischen Dünenberge webt.

Lost City of Ubar: Die auch als „Atlantis des Sandes“ bezeichnete verlorene Stadt wurde vor mehr als 2.000 Jahren dem Koran nach als Strafe Allahs für den sündhaften Lebensstil der Einwohner dem Untergang im Sand geweiht. Sie war ein bedeutender Umschlagplatz im Karawanengeflecht des einstigen Weihrauchhandels und renommiert für den Handel mit Araberpferden. Heute findest Du hier eine Ausgrabungsstätte.

Khor Rori/Sumhuram: Folge dem Duft des luftgetrockneten Gummiharzes entlang der arabischen Weihrauchstraße nach Khor Rori – auch bekannt als Sumhuram. Die unter dem Weltkulturerbe der UNESCO stehenden sandsteinartigen Überreste der Hafenstadt zeugen vom natürlich-duftenden Gold der Provinz Dhofar und sind gelebte omanische Geschichte in ihrer reinsten Form.

Wadi Dawkah: Im Wüstental Wadi Dawkah liegt der Teufel im Detail. Etwa 5.000 Weihrauchbäume weit und breit zieren die geröllige Kulisse. Das aromatische Harz wird hier noch nach jahrtausendealter Tradition geerntet. Als „Wiege des Weihrauchs“ sollte das duftende UNESCO-Weltkulturerbe Dein wichtigstes Umgebungsziel Salalahs sein.

Delfin- & Wal-Safari: Die imposanten und kolossalen Säugetiere kannst Du in ihrem natürlichen Lebensraum bei einem Trip jenseits der Küste von Dhofar beobachten. Von der Salalah Marina aus nimmst Du Kurs auf die Tiefen des Meeres, während Dir eine frische Brise den Weihrauchduft aus den Nasenflügeln treibt. Einmal durchatmen bitte!

Ayn Sahalnoot: Heimat zahlreicher Flügeltiere ist die Quelle Ayn Sahalnoot. Entdecke Vogelarten, wie Du sie nie zuvor gesehen hast. Beobachte, wie sich die von Wildtauben gebauten Kugelnester in den Baumzweigen wiegen und werde Teil einer ornithologisch außergewöhnlich spannenden Tierwelt.

Schiffswracke & Kelpwälder: Wenn Du schon abtauchst, dann sollte es sich auch richtig lohnen. Tauchbasen an der Küste von Salalah bieten einen hervorragenden Ausgangspunkt für Deinen Tauchgang zu schillernden Korallenriffen, Schiffswracken und tiefgrünen Kelpwäldern. Schwebe durch die bildschöne Unterwasserwelt Salalahs und treffe Dich mit den illustren Geisterpfeifenfischen zu einem High five.

Ayn Razat: Die Quelle führt ganzjährig Wasser und ist daher eine echte omanische Rarität. Plantagen des Sultans bringen vielfältige Gemüsesorten zutage und im Botanischen Garten zeigen sich Seerosen sowie andere Blumen-Beauties in ihrer vollendeten Pracht. Picknick-Oasen laden zum Verweilen ein, während Dich die Töne der fiedrigen Fauna verzaubern. Einen Kontakt mit dem Gewässer solltest Du allerdings meiden, da die gemeine Wasserschnecke mit der Übertragung von Infektionskrankheiten leider auch tatsächlich gemein sein kann.

Khawr Ad Dahariz: An der monsungewässerten und flusswassergespeisten Flachwasser-Lagune versammelt sich regelmäßig eine Traube Flamingos. Das Süßwasser mischt sich je nach Wind- und Wetterlage mit dem Salzgehalt des Meeres und ist Anlaufstation No. 1 für die putzigen rosa Gesellen, die jenseits der Krebssuche manchmal einfach nur faul mit dem Kopf im Gefieder für Dein Erinnerungsfoto posieren.

Rakhyut: Menschenleer und wunderschön verlassen zeigt sich das schmucke Fischerdörfchen an einem Wadi-Ende unweit der jemenitischen Grenze. Vor schroffer Bergkulisse kannst Du ungestört am Sandstrand picknicken und von einer Rückkehr träumen.

Salalahs bewegte Vergangenheit

Salalah, wie es heute seinen Platz in den Herzen der Menschen hat, blickt auf eine jüngere Geschichte zurück, die hauptsächlich vom Weihrauchhandel geprägt war. Tatsächlich jedoch gehen die Wurzeln der Stadt bis ins 4./5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Die etwa 40 km östlich gelegene altsüdarabische Hafenstadt Sumhuram überließ ihre antiken Ruinen dem modernen Salalah. Zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert wurde der städtische Bezirk Al Hafa zum Mittelpunkt des Handelsgeschehens, in dessen Souks auch heute noch das Weihrauchgeschäft blüht. Der Al Hafa Fort Market ist eine echte Weltsensation. Als einziger Weihrauch-Souk der Erde hält er die Duft-Tradition des Landes unverändert hoch.

Das Sultanat Muscat übernahm die Stadt im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1932 wurde Salalah die Ehre zuteil, Hauptstadt des Sultanats Muscat und Oman zu werden. Diese Position behielt das märchenhafte Juwel bis ins Jahr 1970, als Muscat unter Sultan Qabus ibn Said Titelträger der heutigen Hauptstadt des Omans wurde.

Zwischen 1965 und 1975 stand Salalah im Kreuzfeuer der Dhofar-Rebellion. Um den Rebellen zu entkommen, suchte Sultan Said ibn Taimur Schutz in seinem Stadtpalast. Dies war gleichzeitig sein letzter Akt. Da er nie wieder öffentlich gesichtet wurde, waren seine Untertanen der Annahme, dass er verstorben sei.

360°-Notfall-Kompass für Salalah

Salalah ist mit etwa 163.000 Einwohnern im innerstädtischen Gebiet die drittgrößte Stadt im Sultanat Oman. Rechnet man die umliegenden Bezirke hinzu, sind etwa 416.000 Menschen um Salalah heimisch.

Für alle konsularischen Fragen ist als Deine Auslandsvertretung die Deutsche Botschaft in Muscat für Dich da. Du findest sie unter dieser Adresse: Diplomatic Area, Al-Khuwair, Jami’at Al-Duwal Al-Arabiah Street, Maskat. Telefonischer Draht gewünscht? Wähle die Telefonnummer +968 2469 1218.

Die medizinische Versorgung in Salalah entspricht europäischem Standard. Wende Dich in Notfällen an das Sultan Qaboos Hospital. Es ist unter der Telefonnummer +968 2321 1151 erreichbar. Stelle sicher, dass Du eine Auslandskrankenversicherung hast!

Die Polizei befindet sich nahe der Sultan Qaboos Moschee. Die Telefonnummer +968 23 290099 ersetzt jedoch nicht den Notruf 9999.

In ein Taxi kannst Du direkt am Salalah Airport hüpfen oder Dir unter der Telefonnummer +968 9914 3222 jederzeit eines an Deinen Wunschort organisieren.

Restaurants in Salalah – internationale und arabische Gourmetküche

Al Mina

In dem exklusiven 5-Sterne-Restaurant erwartet Dich ein Erlebnis für alle Sinne. Dem Al Baleed Resort Salalah by Anantara zugehörig, offeriert Dir das todschicke Etablissement mediterrane Küche auf höchstem Niveau. Vom Al Baleed Archaeological Park aus hast Du in 20 min. zu Fuß denselben unter dem mit feiner Damastwäsche gedeckten Tisch. Rattansessel bieten Dir auf der Terrasse bei Sonnenuntergang einen Logenplatz deluxe. Schnuppere die salzige Brise des Meeres und fühle das glutrote Lodern der untergehenden Sonne auf Deinen Pupillen, während erstklassiger Service Deine Seele streichelt. Auf offener Flamme gegrilltes Rindfleisch sowie thymianisierte Seebrasse in Pergamentpapier sind Menü-Highlights, die sich mit Liebe auf Deiner Zunge austoben.

Baalbek

Nach einem viertelstündigen Fußmarsch von der Sultan Qaboos Moschee aus erreichst Du das gehobene libanesische Restaurant. Insbesondere Vegetarier und Veganer kommen hier auf ihre kulinarischen Kosten. Eine schmucke kleine Terrasse bietet Dir die Möglichkeit, schmackhafte Gerichte im authentischen Ambiente des urbanen Streetlifes von Salalah zu genießen. Der exzellente Service verwöhnt Dich neben leckerer Hummus-Küche mit einem wechselnden Angebot an Gemüse, Obst, Lassi und Tee, ohne es Dir in Rechnung zu stellen. Ob als Appetizer oder Hauptgang: gegrillte Fleisch-Variationen sind die am häufigsten getroffene Menüwahl. Salalah deluxe!

Einkaufsmöglichkeiten in Salalah – modernes und traditionelles Shopping im großen Stil

Salalah Gardens Mall

Mit der Mall hast Du einen Einkaufstempel im Visier, in dem der großstädtische Shopping-Wahnsinn allgegenwärtig ist. Im eindrucksvollen Komplex an der Ar Rubat Street verschmilzt traditionelle omanische Architektur mit zahlreichen Shops und Boutiquen internationaler Labels. Hier befindet sich auch der einzige Carrefour-Hypermarkt Salalahs, in dem Du auf europäischem Niveau alles findest, was Du zum Leben brauchst. Ein gigantischer Food Court bietet Dir fantastische Leckerbissen, wenn sich nicht nur in Deine Geldbörse, sondern auch in Deinen Magen ein Loch gefressen hat. Knülle vom Einkaufen? Nimm Platz am Brunnen mit seinem Farbwechselspiel – ein entspannter Abschluss eines aufregenden Shopping-Trips. Die Mall hat täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

Aswaq Salalah

Wenn Du das pure Arabien mit nach Hause nehmen möchtest, hast Du die Möglichkeit, in den traditionellen Open-Air-Souks fündig zu werden. Eine elegante und hochwertige Alternative ist der an die Salalah Gardens Mall angeschlossene Souk Aswaq Salalah. In drei kleinen Hallen reihen sich schnuckelige Geschäfte aneinander, in denen Du einheimische Produkte wie Weihrauch, Parfum und Kleidung erstehen kannst. Gönne Dir einen Abstecher in diese traditionelle Oase und atme den Spirit des echten Arabiens in einer authentischen Atmosphäre.

Hotels in Salalah – wenn sich Deine Träume omanischer Nächte auf Luxus betten

Al Baleed Resort Salalah by Anantara

Du möchtest einmal so richtig fancy residieren? Die Exklusivität, die bereits im Al Mina Restaurant an der Tagesordnung ist, setzt sich im gesamten Hotelkomplex fort. Beim Spaziergang im Schoße von rund 700 Palmen stillen arabische Rundbögen und typisch omanische Mosaike Deinen Durst nach einem Exterieur der Extraklasse. Verbildliche Dir im Infinity Pool die Bedeutung desselben, wenn Du nach einem Tag am Privatstrand des Hotels und der Frischwasser-Lagune noch nicht genug von den Versprechen des Meeres hast. In schnittigen Zimmern und elitären Privat-Villen bettest Du Dein Haupt auf komfortable Bio-Baumwolle. Lässt es sich luxuriöser träumen? Die hauseigenen Signature Spa Treatments sind eine verdammt gefährliche Konkurrenz.

Salalah Rotana Resort

Etwas weiter östlich in Richtung Taqa kredenzt Dir ein weiteres 5-Sterne-Luxushotel ein Menü aus omanischer Gastfreundschaft, schier-weißem Sandstrand und orientalisch-opulenter Architektur. Lasse Dich von dem High-End-Service in pittoresker Kulisse nach Strich und Faden verwöhnen.

Salalah Gardens Hotel

Günstiger, aber nicht minder schnuckeliger kommst Du mit diesem 4-Sterne-Hotel im Budget-Bereich weg. In unmittelbarer Nähe zur Salalah Gardens Mall gelegen, nächtigst Du strandfern im feinen, von morgenländischer Architektonik inspirierten Ambiente. Die gleisenden Sonnenstrahlen Arabiens werden Dich allmorgendlich zuverlässig wachkitzeln.

Ausgehen in Salalah – klassisch arabische Klänge bringen Nachtschwärmer ins Bett

Wenn Du als Nicht-Muslime alkoholische Cocktails sippen möchtest bis die ersten zarten Sonnenstrahlen das Meer in einen mandarinenfarbenen Orient-Teppich tauchen, sind die Bars und Clubs der Hotels Dein Shuttle durch arabische Nächte.

Mit der Plaza Premium Lounge und dem Indian Social Club tanzt Du in Gesellschaft der Omanis in hitzegeschwängerter Atmosphäre durch Zeit und Raum. Fange den Zauber des nächtlichen Salalahs im Zenit omanischer Sterne ein!

leladjehuti
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„Such Dir eine Aufgabe die Du liebst und Du wirst nie wieder arbeiten müssen.“ Konfuzius hat recht! Schon seit meiner Kindheit immer auf großer Fahrt von Augsburg nach Sarajevo ist diese Leidenschaft fürs Reisen bis heute geblieben. Und das obwohl... [mehr über mich]

1 Kommentar

  1. Hi Lela
    Your writing is interesting and far-reaching. Thank you for sharing.
    I left Oman in 1980 and still wonder how Qaboos’s benign rule has played out. A friend used to teach English to the sultan’s wife. I didn’t know until tonight that they had divorced. Keep up the good work.
    Nice car, btw.
    Best wishes
    Ady King-Turner
    West Sussex

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